go-eCharger

Adapter zum Lesen von go-eCharger-Daten

Aktueller Release
1.8.1
Entwickler
Christian Hombach
Lizenz
MIT

Versionen

ioBroker-Adapter für go-e Charger EV-Wallboxen

Dieser Adapter integriert eine oder mehrere go-e Charger Wallboxen in Ihre ioBroker-Hausautomation. Er fragt jede Wallbox zyklisch über ihre lokale HTTP-API ab, stellt alle relevanten Daten gemäß den ioBroker-Statusmeldungen bereit und ermöglicht Ihnen die direkte Steuerung des Ladevorgangs von Ihrem Smart Home aus.

Weitere Informationen zur go-e Charger Hardware finden Sie auf der Website des Herstellers: go-e GmbH .

Merkmale

  • unterstützt mehrere go-e Ladegeräte innerhalb einer einzigen Adapterinstanz

  • Überwachung des Fahrzeugzustands, der Ladeleistung, des Ladestroms, der Netzphasen und der Energiestatistik

  • ChargeNOW – Sofortiger Ladevorgang mit einstellbarem Strom

  • ChargeManager – automatisches Laden von PV-Überschussstrom: Der Ladestrom wird kontinuierlich an die verfügbare Solarenergie angepasst und berücksichtigt dabei den Hausverbrauch sowie den Ladezustand Ihrer Heimbatterie. Das Laden Ihres Elektrofahrzeugs kann verzögert werden, bis die Heimbatterie einen konfigurierbaren Mindestladezustand erreicht hat.

    Hinweis: Wenn ChargeManager auf mehreren Ladegeräten gleichzeitig aktiviert ist, wird der verfügbare Überschuss in der Reihenfolge der Wallbox-Liste auf diese aufgeteilt – siehe Mehrere Wallboxen mit einem PV-Überschuss .

  • Umschaltung zwischen einphasigem und dreiphasigem Laden (Hardwaregeneration 3 und neuer)

  • Energiestatistik pro RFID-Karte (Kartenname, ID und geladene Energie)

  • Nur-Lese-Modus pro Wallbox – Überwachung des Ladegeräts ohne Senden von Steuerbefehlen (keine Ladungsabgabe, kein Ladestrom, keine Phasenumschaltung), z. B. wenn der Ladevorgang extern gesteuert oder der Zugriff über RFID-Tags verwaltet wird.

Getestet mit Firmware V033, V040.0, V041.0, V054.7, V054.11, V055.5, V055.7, V055.8, V56.1, V56.2, V56.8, V56.9, V56.11, V57.0, V57.1, V59.4, V60.0, V60.1, V60.2, V60.5, V60.6 und mit bis zu 3 parallel betriebenen Ladegeräten.

Anforderungen

  • Bei Hardware der Generationen 3 und 4 müssen Sie "HTTP API v1" in Ihrer go-e-App aktivieren.
  • Für die Phasenumschaltung müssen Sie zusätzlich "HTTP API v2" in Ihrer go-e-App aktivieren (Hardwaregeneration 3 und neuer).

Konfiguration

Fügen Sie für jedes go-e Ladegerät einen Eintrag in die Wallbox-Liste ein und geben Sie dessen IP-Adresse ein. Optional können Sie jedem Ladegerät einen Namen zuweisen.

Aktivieren Sie den Nur-Lese-Modus für ein Ladegerät, wenn der Adapter dessen Daten nur lesen, aber niemals beschreiben soll. Im Nur-Lese-Modus sendet der Adapter keinerlei Steuerbefehle – weder die Ladefreigabe noch den Ladestrom noch die Phasenumschaltung. Die Zustände „ChargeNOW“ und „ChargeManager“ können weiterhin umgeschaltet werden, haben aber keine Auswirkung auf ein Ladegerät im Nur-Lese-Modus. Verwenden Sie diesen Modus, wenn der Ladevorgang der Wallbox von einem anderen System gesteuert oder lokal über RFID-Tags verwaltet wird.

Die Abfragezykluszeit legt fest, wie oft der Adapter Daten von den Ladegeräten abruft und den Ladestrom anpasst (Minimum 3 Sekunden, Standard 10 Sekunden).

Strombegrenzungen pro Wanddose

Jeder Wallbox kann optional ein eigener minimaler und maximaler Ladestrom [A] zugewiesen werden. Diese Werte gelten sowohl für ChargeManager (PV-Überschuss) als auch für ChargeNOW, beispielsweise um ein einzelnes Ladegerät zu drosseln oder die Last zwischen mehreren Boxen an einer gemeinsamen Stromversorgung auszugleichen.

  • Ein Wert von 0 bedeutet „nicht eingestellt“: Der Minimalwert fällt auf den technischen Minimalwert von 6 A zurück, und der Maximalwert fällt aus den Standardeinstellungen auf den installationsweiten maximalen Ladestrom zurück.
  • Ein Maximalwert pro Box kann die Anzahl der Ladegeräte nur unter das Installationslimit senken, niemals darüber hinaus anheben.
  • Wenn der konfigurierte Minimalwert höher als der Maximalwert ist, wird der Minimalwert auf den Maximalwert begrenzt und eine Warnung protokolliert.

Der Adapter liest außerdem die von jedem Ladegerät gemeldeten Stromgrenzen – den absoluten Maximalstrom, die Kabelstrombegrenzung und (über API v2) den minimalen Ladestrom – und integriert diese in die effektiven Grenzwerte, sodass ein Ladegerät nie über die Grenzen seiner Hardware oder des angeschlossenen Kabels hinaus belastet wird. Die erfassten Grenzwerte werden veröffentlicht als Wallbox_X.info.hardwareMaxChargeCurrent Und Wallbox_X.info.hardwareMinChargeCurrent um Ihnen bei der Auswahl sinnvoller Preise pro Box zu helfen.

PV-Überschussladung mit ChargeManager

ChargeManager berechnet den Ladestrom anhand numerischer ioBroker-Zustände, die von einem Energiemanagementsystem, Wechselrichter, Zähler oder einer benutzerdefinierten Datenquelle bereitgestellt werden. Er ist herstellerunabhängig, die ausgewählten Zustände müssen jedoch die unten beschriebenen Größen repräsentieren.

Konfigurieren Sie die Objekt-IDs der folgenden Zustände:

  • aktuell verfügbare Solarleistung [W]
  • Aktueller Stromverbrauch des Haushalts [W]
  • Aktueller Ladezustand Ihrer Heimbatterie [%] (nur in den batteriegesteuerten Modi erforderlich, siehe Heimbatteriemodus unten)

Eingabeanforderungen

EingangErwartungswertEinheitZeichen
SolarenergieAktuelle PV-GesamterzeugungWPositive Generation
Stromverbrauch im HaushaltGesamtnachfrage der HaushalteWPositiver Konsum
Ladezustand der HeimbatterieAktueller Batterieladestand%0 bis 100

Alle konfigurierten Zustände müssen numerische Werte enthalten. Leistungswerte in kW müssen vor der Auswahl in W umgerechnet werden. Ein Netzimport-/Netzexportzustand kann nicht direkt verwendet werden, da ChargeManager derzeit separate Erzeugungs- und Verbrauchswerte erwartet.

Ist kein Heimspeicher installiert, stellen Sie den Heimspeichermodus auf „Deaktiviert“ (siehe unten). Es muss kein Ladezustand des Speichers konfiguriert werden, und ChargeManager lädt ausschließlich mit dem verfügbaren PV-Überschuss. Die frühere Problemumgehung mit dem Hilfszustand (ein konstanter Zustand, der auf … gesetzt ist) wird dadurch nicht mehr unterstützt. Settings.Setpoint_HomeBatSoC) wird nicht mehr benötigt.

Wallbox-Verbrauch im Haushaltsverbrauchswert

Der Stromverbrauch des Ladegeräts wird in den Haushaltsstromverbrauch einbezogen, wenn der ausgewählte Haushaltsstromverbrauch nach dem Ladebeginn um etwa die Ladeleistung ansteigt. ChargeManager addiert dann die gemessene Leistung der Wallbox wieder hinzu, bevor der verfügbare Überschuss berechnet wird. Dadurch wird verhindert, dass der Controller seine eigene Ladelast als zusätzlichen Haushaltsstromverbrauch behandelt.

Lassen Sie die Option deaktiviert, wenn der ausgewählte Zustand den Verbrauch der Wallbox bereits ausschließt.

Berechnung

ChargeManager verwendet die folgende Berechnung einmal pro Abfragezyklus:

available power =
    solar power
  - home power consumption
  + wallbox power, if it is included in home power consumption
  - grid reserve
  + battery bonus (Battery priority mode only)

target current = floor(available power / 230 V / active phases)

Sechs Einstellungen auf der Konfigurationsseite von ChargeManager beeinflussen diese Berechnung:

  • Heimbatteriemodus (Standardeinstellung: Batteriepriorität ) – wie die Heimbatterie berücksichtigt wird:
    • Deaktiviert – es wird keine Heimbatterie verwendet. Es muss kein SoC-Status konfiguriert werden, und dem Fahrzeug wird keine Batterieleistung zugewiesen.
    • Mindest-SOC – Das Laden von Elektrofahrzeugen ist unterhalb dieses Wertes blockiert. Settings.Setpoint_HomeBatSoC Die Batterie trägt jedoch niemals zur Stromversorgung des Autos bei.
    • Batteriepriorität – wie oben, zuzüglich des unten beschriebenen Batteriebonus.
  • SoC-Hysterese [%] (Standard 0) – wie weit der SoC unter den Mindestwert fallen darf, bevor ein laufender Controller stoppt. Dadurch wird verhindert, dass ein Akku, der sich nahe seinem Mindestwert befindet, die Ladefreigabe in jedem Zyklus umschaltet; zum Starten ist weiterhin der volle Mindest-SoC erforderlich.
  • Maximales Batterie-SoC-Alter [s] (Standard 0 = aus) – Die Überschusssteuerung stoppt, wenn der SoC-Zustand innerhalb dieser Zeit nicht aktualisiert wurde, sodass ein toter Hilfszustand das Auto nicht stillschweigend weiter aufladen kann.
  • Netzreserveleistung [W] (Standard 100) – Leistung, die im Stromnetz freigehalten wird, anstatt dem Fahrzeug zugewiesen zu werden. Erhöhen Sie diesen Wert, um mehr Sicherheitsreserve zu gewährleisten; stellen Sie ihn auf ein. 0 den gesamten Überschuss dem Auto übergeben.
  • Maximaler Batteriebonus [W] (Standardwert 2000) – wie viel zusätzliche Leistung über den reinen Solarstromüberschuss hinaus entnommen werden kann, solange sich der Hausspeicher über seinem Mindestladezustand befindet. Der Bonus beträgt 0 Wenn der Akku genau den minimalen Ladezustand (SoC) erreicht hat und dieser linear bis zum Maximum ansteigt, je näher der Akku 100 % kommt, ermöglicht ein vollerer Akku ein schnelleres Laden des Autos. Stellen Sie es so ein: 0 Das Fahrzeug wird ausschließlich mit dem gemessenen Solarstromüberschuss geladen, ohne dass die Heimbatterie jemals in das Auto entladen wird.
  • Minimaler Ladestrom des ChargeManagers [A] (Standardwert 6) – der Überschussladestrom, unterhalb dessen das Ladegerät nach kurzer Verzögerung abgeschaltet wird. Dies gilt nur für das Laden von PV-Überschussstrom.

Der maximale Ladestrom [A] (Standard 16, bis zu 32) wird auf der Seite mit den Standardeinstellungen konfiguriert, nicht hier: Es handelt sich um eine installationsweite Begrenzung der gemeinsamen Stromversorgung (Hauptsicherung/Schutzschalter) und nicht um einen im ChargeManager einstellbaren Wert. Er begrenzt den Strom, den der Adapter jemals an eine Wallbox abgibt, sowohl im ChargeManager (PV-Überschuss) als auch in ChargeNOW.

⚠️ Stellen Sie den maximalen Ladestrom nicht höher ein, als es Ihr go-e Charger und Ihre Elektroinstallation zulassen. go-e Charger-Modelle sind für unterschiedliche Maximalströme ausgelegt (z. B. 16 A oder 32 A), und die tatsächliche Grenze hängt auch von Ihrem Kabel, Stecker und der Verkabelung ab. Ein Wert über der zulässigen Belastbarkeit der Hardware/Installation kann Schutzvorrichtungen auslösen oder Geräte beschädigen. Im Zweifelsfall verwenden Sie den Standardwert von 16 A.

In den batterieschonenden Modi ist das Laden von Elektrofahrzeugen unten deaktiviert. Settings.Setpoint_HomeBatSoC Die Heimbatterie hat somit Priorität. Der Ladevorgang beginnt, sobald der interne Zielwert 10 A erreicht (oder der Mindeststrom, falls dieser höher eingestellt ist); anschließend wird der Ladestrom bis zum Erreichen des Mindeststroms kontinuierlich angepasst. Der berechnete Strom ist auf den konfigurierten Maximalwert begrenzt, und der interne Zielwert ändert sich um maximal 1 A pro Abfragezyklus, um plötzliche Änderungen zu vermeiden.

Mehrere Wandkästen an einem PV-Überschuss

Der Überschuss ist eine gemeinsam genutzte Ressource und wird daher auf die Wallboxen aufgeteilt, anstatt jeder einzelnen vollständig zur Verfügung zu stehen. Die Wallboxen werden in der Reihenfolge ihrer Liste bedient, was gleichzeitig ihre Priorität bestimmt: Die erste Wallbox erhält so viel Überschuss wie möglich, die nachfolgenden Wallboxen erhalten nur den verbleibenden Betrag. Durch Ändern der Reihenfolge in der Liste kann die Ladereihenfolge der Fahrzeuge angepasst werden.

Eine Wallbox reserviert nur dann überschüssige Energie, solange ein Fahrzeug daran angeschlossen ist. Eine leere Wallbox wird übersprungen und kann daher keinen Überschuss zurückhalten, den eine andere Wallbox gerade nutzen könnte.

Die oben beschriebenen Strombegrenzungen pro Wanddose gelten weiterhin für jede einzelne Dose, sodass Sie ein einzelnes Ladegerät begrenzen können, selbst wenn es an erster Stelle in der Liste steht.

ChargeManager aktivieren

Nach dem Start des Adapters verwenden Sie die unten aufgeführten beschreibbaren Zustände. Instanz ersetzen 0 und Wandkastennummer 0 wo dies erforderlich ist.

ZustandZweck
go-e-charger.0.Settings.Setpoint_HomeBatSoCMindestladezustand der Heimbatterie, bevor zusätzliches Laden zulässig ist
go-e-charger.0.Wallbox_0.Settings.ChargeManagerAktiviert oder deaktiviert die PV-Überschusssteuerung
go-e-charger.0.Wallbox_0.Settings.ChargeNOWÜberschreibt ChargeManager und erzwingt das Laden
go-e-charger.0.Wallbox_0.Settings.ChargeCurrentStromverbrauch von ChargeNOW
go-e-charger.0.Wallbox_0.Settings.Charge3PhaseWählt bei unterstützter Hardware zwischen einphasigem und dreiphasigem Laden aus.

Für Überschussladung einstellen ChargeNOW Zu false Und ChargeManager Zu true Wenn beide aktiviert sind, hat ChargeNOW Vorrang und verwendet die konfigurierte ChargeCurrent ohne Berücksichtigung des verfügbaren Überschusses.

Einphasen- und Dreiphasenladung

Auf Hardware der 3. Generation und neuer, Charge3Phase wählt den Phasenmodus aus:

  • false: einphasige Ladung
  • true: dreiphasige Ladung

Da die aktuelle Implementierung den Ladevorgang startet, sobald der interne Zielwert 9 A überschreitet, liegt der effektive Startpunkt bei 10 A. Dies erfordert nach Berücksichtigung der Reserve und der Batterieeinstellungen ca. 2,3 kW im Einphasenbetrieb bzw. 6,9 kW im Dreiphasenbetrieb. Der Einphasenbetrieb bietet daher einen größeren Betriebsbereich für kleinere PV-Anlagen oder bei wechselnden Wetterbedingungen.

Automatische Phasenumschaltung

Automatische 1-/3-Phasen-Umschaltung pro Wanddose aktivieren (nur Gen 3+, standardmäßig deaktiviert), damit ChargeManager den Phasenmodus aus dem verfügbaren Überschuss auswählt:

  • Sobald die einphasige Ladung gesättigt ist (der Überschuss das einphasige Maximum übersteigt), schaltet das System auf drei Phasen um und ermöglicht so den Zugriff auf die höhere dreiphasige Kapazität.
  • Sobald der Überschuss nicht mehr ausreicht, um das dreiphasige Minimum (~4,1 kW bei 6 A) aufrechtzuerhalten, schaltet das System auf einphasig um. Dadurch wird der Ladevorgang bei schrumpfendem Überschuss einphasig fortgesetzt, anstatt zu stoppen.
  • Die Differenz zwischen diesen Schwellenwerten zuzüglich einer Verweilzeit verhindert ein schnelles Hin- und Herschalten, das den Ladevorgang jedes Mal unterbrechen würde.

Wenn die Option aktiviert ist, steuert der Adapter die Einstellungen. Charge3Phase Bei der Wallbox sollte die Funktion deaktiviert bleiben, um den Lademodus weiterhin manuell auszuwählen. Da ein Schalter den Ladevorgang kurzzeitig unterbricht und nicht jedes Fahrzeug damit problemlos zurechtkommt, ist diese Funktion optional.

Betriebsarten

ChargeNOWChargeManagerErgebnis
falsefalseDas Laden ist deaktiviert
falsetrueDie Ladung erfolgt entsprechend dem berechneten PV-Überschuss.
truefalseZwangsladung bei ChargeCurrent
truetrueChargeNOW hat Vorrang.

Im Nur-Lese-Modus können diese Zustände zwar noch geändert werden, es wird jedoch kein resultierender Steuerbefehl an das Ladegerät gesendet.

Überprüfung und Fehlerbehebung

Bevor Sie sich auf die automatische Abrechnung verlassen, überprüfen Sie die ausgewählten Eingangszustände in der ioBroker-Objektansicht:

  1. Nachts ist die Solarstromerzeugung nahezu null und orientiert sich tagsüber an der aktuellen Stromerzeugung.
  2. Der Stromverbrauch der Haushalte bleibt positiv und reagiert plausibel, wenn Verbraucher eingeschaltet werden.
  3. Der Ladezustand der Batterie bleibt zwischen 0 und 100.
  4. Alle Leistungswerte werden in Watt (W) anstatt in Kilowatt (kW) angegeben.
  5. Die Option „Wallbox-Verbrauch“ hängt davon ab, ob die Ladeleistung im gewählten Haushaltsverbrauchswert enthalten ist.
  6. Wallbox_0.info.connection Ist true Die
  7. Wallbox_0.Power.Charge, Wallbox_0.Power.GridPhases und, auf unterstützter Hardware, Wallbox_0.Power.EnabledPhases enthalten plausible Werte.

Der Ladevorgang kann mehrere Abfragezyklen benötigen, da der interne Zielwert pro Zyklus nur um 1 A ansteigt. Bei einem standardmäßigen Zyklus von 10 Sekunden und einem anfänglichen Zielwert von 0 A kann es etwa 100 Sekunden dauern, bis der standardmäßige Startwert von 10 A erreicht ist.

Wenn ChargeManager mehrere Wallboxen gleichzeitig betreibt, wird der PV-Überschuss in der Reihenfolge der Wallbox-Liste zwischen ihnen aufgeteilt, wobei der erste Eintrag Priorität hat und die nachfolgenden nur den verbleibenden Überschuss erhalten (siehe PV-Überschuss-Aufladung mit ChargeManager oben).

Gesamtstrombudget (Sicherungsschutz)

Um eine gemeinsame Sicherung oder Zuleitung für mehrere Wallboxen zu schützen, legen Sie den maximalen Gesamtladestrom [A] auf der Seite mit den Standardeinstellungen fest. Dieser Wert gilt für die gesamte Anlage: Der summierte Ladestrom aller Wallboxen überschreitet ihn weder in ChargeManager noch in ChargeNOW. Im Gegensatz zum PV-Überschuss (der in Watt gemessen wird) ist die Sicherung in Ampere abgesichert, da eine Zuleitung mit einer Nennleistung von z. B. 20 A unabhängig davon, ob eine Wallbox ein- oder dreiphasig lädt, 20 A führt.

Das Budget wird priorisiert zugeteilt: Zuerst die ChargeNOW-Wallboxen, dann die ChargeManager-Wallboxen in der Reihenfolge der Wallbox-Liste. Eine Wallbox, die nicht mehr ins Ladevolumen passt, drosselt ihren Ladestrom auf die verbleibende Leistung oder schaltet sich ab, wenn selbst die Mindestleistung nicht ausreicht. Solange das Budget aktiv ist, bleibt eine Wallbox ohne angeschlossenes Fahrzeug ausgeschaltet und reserviert keinen Strom. So wird sichergestellt, dass mehrere gleichzeitig angeschlossene, ungenutzte Wallboxen die Sicherung nicht überschreiten, bevor der nächste Ladezyklus neu geplant wird, und dass eine ungenutzte Wallbox niemals eine bereits ladende Wallbox unterbricht.

Ein Wert von 0 (Standardeinstellung) deaktiviert das Budget; der Adapter erzwingt dann kein kombiniertes Limit, stellen Sie also sicher, dass die Summe der maximalen Ströme pro Wanddose innerhalb der Kapazität Ihrer Installation bleibt.

Solange das Budget aktiv ist, passt sich der Adapter dem tatsächlich gemessenen Ladestrom an : Zieht eine Wallbox deutlich weniger Strom als zulässig (z. B. bei einem Fahrzeug mit geringerer Ladekapazität des Bordladegeräts, einem fast voll geladenen Auto oder bei temperaturabhängiger Leistungsreduzierung), wird der nicht verbrauchte Strom nach einigen Ladezyklen zurückgewonnen und der nächsten Wallbox in der Reihenfolge ihrer Priorität zur Verfügung gestellt. Die Wallbox hält eine kleine Reserve über ihrem tatsächlichen Stromverbrauch und erhält pro Ladezyklus ein Ampere mehr, solange sie den verfügbaren Strom nutzt, um ihre Kapazität wieder aufzufüllen. Aus Sicherheitsgründen wird die Leistung einer Wallbox nur dann gedrosselt , wenn Kapazität zurückgewonnen wird – die Ladespannung bleibt nie hoch, während die freigegebenen Ampere abgegeben werden –, sodass der Gesamtstrom die Sicherung niemals überschreiten kann, selbst wenn ein Fahrzeug plötzlich wieder stark lädt.

Es handelt sich um ein konservatives, phasenunabhängiges Modell: Jeder Ampere zählt zu einem Gesamtbudget, unabhängig davon, auf welcher Phase er anliegt. Die Nennleistung der Sicherung wird nie überschritten, aber bei Lasten, die auf mehrere Phasen verteilt sind, kann ein Teil der Kapazität ungenutzt bleiben.

Spenden

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Changelog

1.8.0 (2026-10-04)

  • (hombach) added an installation-wide total current budget (maximum total charging current) that caps the summed current of all wallboxes to protect a shared fuse, serving ChargeNOW before ChargeManager and keeping a wallbox without a connected vehicle off so idle wallboxes neither trip the fuse nor starve one that is already charging
  • (hombach) the total current budget now follows the measured charging current: a wallbox that draws less than allowed has its unused current reclaimed after a dwell and handed to the next wallbox, growing back one ampere per cycle when it uses what it gets - reductions are always applied before increases so the summed current never exceeds the fuse
  • (hombach) added concise debug logging for the ChargeManager control loops (surplus sharing, phase switching, total current budget)
  • (hombach) docs: documented the total current budget
  • (typhosj) the phase mode (psm) is now only written when the charger reports a different mode instead of every cycle, because it is a stored charger setting
  • (typhosj) ChargeManager: no charge release, charging current or phase switch is sent while no vehicle is plugged in, and an unchanged release or current is no longer re-sent every cycle - each write woke the charger's LEDs
  • (typhosj) the charging current is no longer re-sent every cycle: the charger reports a written amx back as 0 and only shows the applied current in amp, so the check for an unchanged value never matched
  • (typhosj) the charge release is no longer re-sent on every single cycle while the vehicle reports that it has finished charging - the charger confirms each write and keeps ignoring it, for up to 90 minutes in one logged case; it is still retried, just at a lower rate after the first five minutes
  • (typhosj) ChargeManager: the charging current no longer follows a one-ampere change of its target, so a passing cloud no longer makes it step back and forth every cycle
  • (typhosj) ChargeManager: a running charge now follows a falling surplus down to the minimum current - the 10 A start current also applied to a running charge, so currents between the minimum and 10 A were never written and the charger stayed at the 10 A written last, drawing the difference from the grid or the home battery until the surplus recovered or the shutdown delay ran out
  • (hombach) updated dependencies

1.7.0 (2026-09-18)

  • (typhosj) admin: the wallbox list now explains that its order is the ChargeManager priority - the first entry receives the PV surplus first, later entries only the remainder
  • (typhosj) ChargeManager: the PV surplus is now shared between all wallboxes instead of being offered to each one in full; wallboxes are served in configuration order, so the first entry has priority and later ones only receive the remaining surplus
  • (typhosj) ChargeManager: a wallbox without a connected vehicle no longer reserves surplus and can no longer starve a wallbox that has a car waiting
  • (hombach) ChargeManager: optional automatic 1-/3-phase switching per wallbox (gen 3+, off by default) - switches up when one-phase charging saturates and back down when the surplus can no longer sustain three phases, with a dwell time to prevent flapping
  • (hombach) fixed: automatic phase switching no longer overwrites the manual Settings.Charge3Phase request - the automatic decision is now tracked internally, so the user's manual 1-/3-phase setting is preserved (and no longer persisted across restarts as if the user had set it)
  • (hombach) docs: clarified the multi-wallbox behaviour (list order = priority) and noted that no combined current limit across wallboxes is enforced yet
  • (hombach) updated axios
  • (hombach) switch to iobroker testing 6.x
  • (hombach) fixed repochecker warnings
  • (hombach) added node 26 tests

1.6.1 (2026-09-04)

  • (typhosj) fixed: a wallbox whose effective maximum charging current is below 10 A - e.g. an 8 A coded cable or a per-wallbox maximum of 8 A - was rejected as invalid ChargeManager input and never charged from PV surplus. Such a wallbox now starts charging at its own maximum

1.6.0 (2026-08-29)

  • (hombach) added optional per-wallbox minimum and maximum charging current, applied to both ChargeManager and ChargeNOW and always kept within the installation-wide maximum
  • (hombach) the per-wallbox current limits now also respect the charger's reported hardware caps (absolute max, cable limit, minimum charging current), published as info.hardwareMaxChargeCurrent / info.hardwareMinChargeCurrent
  • (typhosj) ChargeManager: added home-battery modes (disabled, minimum SoC, battery priority); installations without a home battery no longer need a constant helper state
  • (typhosj) ChargeManager: added a battery SoC hysteresis and an optional maximum SoC age so surplus control stops on stale battery data
  • (hombach) admin: moved the maximum charging current to the standard settings tab and clarified that it is an installation-wide limit of the shared power supply, valid for all wallboxes and both charging modes

1.5.0 (2026-08-25)

  • (hombach) ChargeManager: grid reserve power and maximum battery bonus are now configurable (defaults 100 W / 2000 W) (#852)
  • (hombach) ChargeManager: minimum and maximum surplus charging current are now configurable, with the maximum raised to up to 32 A (#852)
  • (hombach) the configurable maximum charging current now caps ChargeNOW as well
  • (hombach) admin: moved the ChargeManager settings into their own configuration tab, separate from the standard settings
  • (hombach) updated dependencies

License

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